Wir überwachen uns. Wie die Sicherheit durch die Digitalisierung immer tiefer in den Alltag eingreift und warum uns das nicht interessiert

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Martin Schinagl

Abstract

Der Bereich der Überwachung und Sicherheit unterliegt einer neoliberalen Neuausrichtung. Mit der Entstehung unheiliger Allianzen zwischen Staat und Wirtschaft, gezielter Privatisierung und einer neuen Warenförmigkeit von Sicherheit entgrenzen sich zunehmend auch deren Produktionsprozesse. Das Subjekt wird durch eine Digitalisierung der Alltagswelten zunehmend in die Sicherheitsarbeit mit eingebunden und übernimmt zentrale Aufgaben. Der Mensch, ohne dessen Zutun das digitale Überwachungssystem nicht so gut funktionieren würde, erscheint außerstande und unwillig, sich dieser Entwicklung zu entziehen.


Artikel-Details

Zitationsvorschlag

Schinagl, M. (1) „Wir überwachen uns. Wie die Sicherheit durch die Digitalisierung immer tiefer in den Alltag eingreift und warum uns das nicht interessier“t, sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung, 2(2), S. 121-130. Verfügbar unter: http://www.zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/article/view/142 (Zugegriffen: 27März2019).

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