Gelsomina. Ein Fotoessay

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Katharina Lepik

Abstract

An einem der wenigen Tage im Jahr, an denen München mit einer feinen Schneeschicht bedeckt war, kam ich zufällig an einem Zirkuszelt vorbei, vor dem ein Anhänger stand und an dem hing eine riesige Uhr. Das Ganze wirkte arrangiert, wie eine Filmszene oder ein Bild aus einem Traum. Es war aber vermutlich reiner Zufall. Ich fuhr sehr schnell nach Hause, um meine Kamera zu holen. Glücklicherweise war alles unverändert, als ich zurückkam. Nach dieser Aufnahme entstand der Wunsch, mehr Fotos von solchen ungewöhnlichen, märchenhaften Szenen zu machen. Ich reiste dann in unterschiedliche Städte und suchte gezielt nach Orten, wo ich damit rechnete, auf ungewöhnliche Szenen zu stoßen. Fündig wurde ich in Theatern, Zirkussen, Vergnügungsparks, aber auch in urbanen Randzonen, wo ich zum Beispiel ein Uhrenlager und eine Monsterwerkstadt entdeckte.

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Zitationsvorschlag

Lepik, K. (2016) „Gelsomina. Ein Fotoessa“y, sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung, 4(2/3), S. 285-292. Verfügbar unter: http://www.zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/article/view/238 (Zugegriffen: 19Dezember2018).

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