Queer inclusive planning. Raumansprüche und queeres Selbstverständnis in einer heteronormativen Gesellschaft

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Rogério de Jesus Pereira Lopes

Abstract

Ausgehend von Michael Frischs Annahme, dass Stadtplanung ein heterosexistisches Projekt sei, beschäftigt sich der vorliegende Text mit den Raumansprüchen und Bedürfnissen queerer Bürger*innen. Es wird argumentiert, dass die Stadtplanung infolge einer Orientierung an heteronormativen Annahmen einen exkludierenden Charakter gegenüber all denjenigen Personen aufweist, die sich außerhalb der Norm befinden. So wird davon ausgegangen, dass Queers gesonderte Raumansprüche besitzen, denen im Rahmen eines queer inclusive planning Ansatzes Beachtung geschenkt werden sollte. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse werden drei exemplarische Raumansprüche vorgestellt, die infolge heteronormativ organisierter Stadtplanung eingeschränkt werden. So wird dargestellt, inwiefern der Einbezug der erarbeiteten Raumansprüche zu einem veränderten Selbstverständnis von Queers beitragen kann. In einem letzten Schritt werden die Potentiale und Herausforderungen eines queer inclusive planning Ansatzes dargelegt.

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Zitationsvorschlag

de Jesus Pereira Lopes, R. (2017) „Queer inclusive planning. Raumansprüche und queeres Selbstverständnis in einer heteronormativen Gesellschaf“t, sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung, 5(1/2), S. 243-256. Verfügbar unter: http://www.zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/article/view/270 (Zugegriffen: 19Dezember2018).

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