Planung als politische Praxis? Zum emotionalen Risikomanagement praktischen Verhaltens

Axel Schubert

Abstract


Politisches Planen in der öffentlichen Verwaltung charakterisiere ich als ambivalent, unentscheidbar und graduell. Nicht zuletzt darum stellen sich Planungssituationen den planenden Individuen stets einzigartig dar. Deren Sinn für das situativ angemessene (politische) Verhalten mache ich in der emotionalen Rationalität aus. Anhand von vier das Planungshandeln prägenden Tendenzen, nämlich lösungsorientiert‑pragmatisch, schwach‑konzeptionell, strategisch‑einsam und politisch‑passiv zu sein, dämpfe ich allzu hohe Erwartungen an Planung als politische Praxis und verweise auf Ansätze einer politischeren Planungspraxis.

Volltext:

HTML PDF


URN: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:101:1-201707256900



ISSN: 2197-2567

s u b \ u r b a n. zeitschrift für kritische stadtforschung