Post-urbanisierte Städte in globaler Perspektive. Kommentar zu Loïc Wacquants „Mit Bourdieu in die Stadt“

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Christoph Haferburg

Abstract

Die Notwendigkeit einer gesellschaftstheoretischen Rückbindung der Stadtforschung kommt in der gegenwärtigen Grundsatzdiskussion über den Stadtbegriff (Netzwerk? Flüsse/Ströme? Räumliche Fixierungen/Barrieren/Territorien?) beziehungsweise über die Fragen nach dessen regionaler Reichweite (Stadt-Land-Dichotomie? Methodischer Nationalismus?) und nach dessen empirischer Basis (Politischer Westen beziehungsweise Ökonomischer Norden oder Globaler Süden? Provinzialisierung oder Planetarisierung?) deutlich zum Ausdruck (vgl. Robinson 2002; 2006, Roy 2009, McFarlane 2010, Savage 2011, Brenner/Schmid 2014 und Scott/Storper 2014). Beantworten lassen sich die hier aufgeworfenen Fragen nur, wenn diskutiert wird, welcher Art die Wechselwirkung zwischen Stadt und Gesellschaft ist. Das setzt nicht nur voraus, dass zur Frage danach, was mit ‚Stadt‘ gemeint ist, Stellung bezogen wird, sondern auch zum Verständnis und zur Reichweite des Gesellschaftsbegriffs.

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