Feministische Klassenpolitiken in Kämpfen um soziale Reproduktion Zu den Auseinandersetzungen an der Berliner Charité für mehr Personal im Krankenhaus

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Julia Dück

Abstract

Der Beitrag beschäftigt sich aus gesellschaftstheoretischer und feministischer Perspektive mit gesellschaftlichen Auseinandersetzungen im Bereich der sozialen Reproduktion. Am Beispiel der Auseinandersetzungen am Berliner Universitätsklinikum Charité soll dabei aufgezeigt werden, dass die Umwälzung sozialer Reproduktionsverhältnisse sowie die gegenwärtig stattfindenden In-Wert-Setzungen im Bereich bezahlter Sorgearbeit nicht nur als ökonomische, sondern auch als politisch-ideologische und subjektivierende Veränderungen zu betrachten sind. Gelingt es, ein neues Verständnis von sozialer Reproduktion und Pflege durchzusetzen, so gelingt es möglicherweise auch, das neoliberale Reproduktionsmodell zu stabilisieren, die ‚Krise der sozialen Reproduktion‘ zu bearbeiten und eine neue Reproduktionsweise zu verallgemeinern, die nicht mehr länger auf einer weiblich* konnotierten, empathischen und zugewandten Vorstellung von ‚Sorge‘ und ‚Fürsorglichkeit‘ basiert.


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Autor/innen-Biografie

Julia Dück

Julia Dück ist Politikwissenschaftlerin und Soziologin. Sie beschäftigt sich mit marxistischer und feministischer Gesellschaftstheorie, Krise, sozialer Reproduktion, Geschlechterverhältnissen und Care.

Zitationsvorschlag

Dück, J. (2018) Feministische Klassenpolitiken in Kämpfen um soziale Reproduktion, sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung, 6(1), S. 129-140. Verfügbar unter: http://www.zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/article/view/343 (Zugegriffen: 15Dezember2018).

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