Raumstrategien privater Akteure Das BID Reeperbahn + und die Kampagne „St. Pauli pinkelt zurück"

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Friederike Häuser

Abstract

Der Beitrag beleuchtet die Phänomene der unternehmerischen Stadt sowie die Privatisierung des öffentlichen Raums. Am Beispiel des Business Improvement Districs Reeperbahn+ in Hamburg St. Pauli und der Kampagne „St.Pauli pinkelt zurück“ wird die Auslagerung staatlicher Aufgaben erläutert und aufgezeigt, wie die Regulierung und Kommodifizierung von Verhalten das Erscheinungsbild eines Stadtteils beeinflussen soll. Die Maßnahmen der privaten Akteursgruppe werden dargestellt und analysiert. Ihr Beitrag zur Raumproduktion sowie resultierende Widersprüche werden hinsichtlich der Ordnungsvorstellungen der Gewerbetreibenden und der Eigenschaften des Stadtteils St. Pauli dargestellt. Dies leitet hin zur Frage nach der Definitionsmacht privater Akteure und ihrer neoliberalen Interessen.


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Autor/innen-Biografie

Friederike Häuser

Friederike Häuser ist Studentin der Internationalen Kriminologie in Hamburg. Ihre Schwerpunkte sind Kontrollpraktiken und kritische Stadtforschung. Aktuell schreibt sie an ihrer Masterarbeit zum Thema Bodycams bei der Polizei.

Zitationsvorschlag

Häuser, F. (2018) Raumstrategien privater Akteure, sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung, 6(1), S. 141-150. Verfügbar unter: http://www.zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/article/view/344 (Zugegriffen: 15Dezember2018).

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