Rassismus und Klassen-Raum. Segregation nach Herkunft an Berliner Grundschulen

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Juliane Karakayali
Birgit zur Nieden

Abstract

An Grundschulen in vormals migrantisch geprägten Stadtteilen, in denen aktuell Gentrifizierungsprozesse stattfinden, kommt es verstärkt zu Segregationen nach Herkunft, die sich entweder in Schulen mit sehr hohem Anteil migrantischer Schüler_innen oder in einer Schulklasseneinteilung nach Herkunft zeigen. Der vorliegende Artikel untersucht dieses Phänomen am Beispiel Berlin-Kreuzberg rassismustheoretisch, indem aktuelle Segregationen im Kontext historischer Praktiken der getrennten Beschulung (sog. Ausländerregelklassen) analysiert werden. Dabei wird deutlich, dass sich im Sinne eines postliberalen Rassismus die Linien, entlang derer Trennungen vorgenommen werden, flexibilisieren und mit der gegenwärtigen Diskussion um ‚bildungsferne Kinder’ eine Legitimierung der rassistischen Diskriminierung stattfindet.

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Autor/innen-Biografien

Juliane Karakayali

Juliane Karakayali ist Professorin für Soziologie an der Evangelischen Hochschule Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Migration, Rassismus, soziale Ungleichheit und feministische und Queer-Theorie.

Birgit zur Nieden

Birgit zur Nieden ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrbereich Diversity and Social Conflict der Humboldt-Universität zu Berlin und hat folgende Forschungsschwerpunkte: Rassismus, Migrationsgeschichte und -politik, soziale Ungleichheit, feministische und postkoloniale Theorie.

Zitationsvorschlag

Karakayali, J. und zur Nieden, B. (1) „Rassismus und Klassen-Raum. Segregation nach Herkunft an Berliner Grundschule“n, sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung, 1(2), S. 61-78. Verfügbar unter: http://www.zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/article/view/96 (Zugegriffen: 27März2019).

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